Zusammenarbeit in den Agglomerationen
Die Agglomerationen stehen in einem harten internationalen Konkurrenzkampf mit anderen Metropolen. Gleichzeitig sehen sie sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Die politischen Strukturen stimmen immer weniger mit der Realität überein. Die Anforderungen der Bevölkerung und Wirtschaft steigen. Die Aufgabenerfüllung wird zunehmend komplexer und teurer. Die Kernstädte und Agglomerationsgemeinden können viele Aufgaben nur noch gemeinsam erfüllen.
Dieser Problemdruck hat in den Agglomerationen zwar schon seit längerem zu vermehrter Zusammenarbeit geführt. Diese erfolgt jedoch noch allzu oft nur punktuell und unkoordiniert. Die Folgen sind unklare Verantwortlichkeiten, aufwändige Entscheidfindung und ungenügende demokratische Abstützung. Die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit und die Lebensqualität lassen sich langfristig nur sichern, wenn die Zusammenarbeit in den Agglomerationen gestärkt wird. Dazu braucht es geeignete Strukturen.
Deshalb hat sich die TAK seit ihrer Gründung intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie solche Strukturen aussehen können. Zu diesem Zweck hat die TAK Dr. Daniel Arn 2001 und 2005 beauftragt, entsprechende Grundlagen zu erarbeiten.