Abstimmung der Agglomerationspolitik mit der Politik des ländlichen Raums
Das Bevölkerungswachstum, die Zunahme der Mobilität und der wirtschaftliche Strukturwandel haben dazu geführt, dass sich in den letzten Jahrzehnten die urban und ländlich geprägten Räume stark verändert haben. Die Unterscheidung „Stadt-Land“, die lange Zeit das Selbstverständnis der Schweizer Bevölkerung geprägt hat, erweist sich heute als wenig hilfreich, möglicherweise gar als hinderlich. Die Verflechtungen zwischen „urbanen“ und „ländlichen“ Räumen sind in den letzten Jahren stärker und vielfältiger geworden.
Die TAK ist sich der zunehmenden Verflechtungen zwischen ländlichen Räumen und Agglomerationen bewusst. Bereits in ihrer Vereinbarung verpflichtete sie sich, die Auswirkungen ihrer Arbeiten auf die Regionen bzw. Gemeinden ausserhalb der Agglomerationen aufzuzeigen. Deshalb hat die TAK 2006 beschlossen, eine Diskussion über Interdependenzen von Agglomerationspolitik und der Politik des ländlichen Raums zu lancieren. Zu diesem Zweck beauftragte sie die Berz Hafner + Partner AG, Bern und die Communauté d’études pour l’aménagement du territoire C.E.A.T, Lausanne, die Beziehungen zwischen Agglomerationen und ländlichen Räumen zu analysieren.