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Nationale Integrationskonferenz vom 12. Mai 2011

Am 12. Mai 2011 fand unter der Federführung der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK) die zweite Nationale Integrationskonferenz statt (Medienmitteilung vom 12. Mai 2011). Rund 250 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft setzten sich in Solothurn kritisch mit der Weiterentwicklung der schweizerischen Integrationspolitik auseinander. Im Mittelpunkt standen die von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden gemeinsam entwickelten, integrationspolitischen Grundprinzipien (vgl. TAK-Bericht 2009):


Chancengleichheit verwirklichen (Referat TAK-Präsident Guy Morin, Regierungspräsident Kanton BS )
Vielfalt berücksichtigen (Referat SSV-Vorstandsmitglied Corine Mauch)
Potenziale nutzen (Referat KdK-Präsident Pascal Broulis)
Eigenverantwortung einfordern (Rede von Bundesrätin Simonetta Sommaruga)

Eine weitsichtige Migrationspolitik, welche die Zuwanderung in die Schweiz effizient steuert und die hier lebenden Migrantinnen und Migranten erfolgreich in die Gesellschaft integriert, spielt im globalen Standortwettbewerb eine Schlüsselrolle, betonte Ständerat Hannes Germann (Schlussbetrachtung SGV-Präsident Hannes Germann). Dabei kommt bei der Integrationsförderung nicht nur dem Staat eine zentrale Rolle zu, sondern auch nichtstaatlichen Akteuren. Ohne die aktive Unterstützung der Wirtschaft (Referat Pietro Realini, Direktor Produktion & Logistik, Zweifel Pomy-Chips AG) und der Zivilgesellschaft (Referat Dr. Bashkim Iseni, Direktor albinfo.ch) laufen die integrationspolitischen Bemühungen des Staates ins Leere.

  D: Resultate Tischgespräche vom 12. Mai 2011
  D: Zusammenfassung Plenumsdiskussion vom 12. Mai 2011
  Link_icon.jpg Dokumentation zur Medienkonferenz vom 10. Mai 2011

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