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Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz: Ansätze einer schweizerischen Metropolitanpolitik

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Im zunehmend dynamischen globalen Standortwettbewerb um die mobilen Produktionsfaktoren Kapital, Technologie und qualifizierte Arbeitskräfte treten in erster Linie die wirtschaftlichen Schlüsselräume gegeneinander an. In der Schweiz trägt die Politik der Bedeutung dieser so genannten Metropolitanräume jedoch noch ungenügend Rechnung.

Vor diesem Hintergrund beschloss die TAK im Juni 2008 ein Projekt zu lancieren, um Ansätze zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Metropolitanräume Zürich, Genf-Lausanne, Basel und Bern als Hauptstadtregion Schweiz aufzuzeigen. Kern des Projekts bildeten vier regionale Ateliers, an denen jeweils rund 40 bis 60 regional verankerte Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnahmen. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Ateliers wurde in Begleitung eines Expertenausschusses der  Bericht "Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz: Ansätze einer schweizerischen Metropolitanpolitik" erarbeitet.

Gestützt darauf hat die TAK an ihrer Sitzung vom 25. Juni 2010 entsprechende Handlungsempfehlungen verabschiedet. Bund, Kantonen sowie Städten und Gemeinden wird empfohlen, die wirtschaftlichen Schlüsselräume Zürich, Basel, Genf-Lausanne sowie Bern in der Erfüllung von Metropolitanfunktionen gezielt zu unterstützen, damit diese ihre Rolle als Konzentrationspunkte der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung optimal wahrnehmen können.

Die Metropolitanpolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die verschiedene Politikbereiche wie z.B. Bildungs- und Forschungspolitik, Migrationspolitik, Verkehrs- und Gateway-Politik, branchenspezifischen Regulierungen, Raumplanung, Integrationspolitik oder Kultur- und Sportförderung zu einer umfassenden Entwicklungsstrategie für die Metropolitanräume bündelt. Anzustreben sind überregionale und transnationale Handlungsräume mit intensiver städtisch-ländlicher Interaktion. Nichtstaatliche Akteure aus der Wirtschaft, dem Wissenschafts- und Forschungsbereich sowie weiteren Kreisen der Zivilgesellschaft sind dabei aktiv einzubeziehen.

Bund, Kantone sowie Städte und Gemeinden sind gefordert, ihre Anstrengungen zur Entwicklung einer Metropolitanpolitik zu koordinieren und dazu namentlich für den Aufbau institutionalisierter Zusammenarbeitsstrukturen in den Metropolitanräumen zu sorgen.

 

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